Mit einem Dockerfile können Sie jede Anwendung auf der App-Plattform bereitstellen – unabhängig davon, welches Framework zur Entwicklung genutzt wurde.
Damit die Bereitstellung problemlos funktioniert, muss das Dockerfile im Stammverzeichnis des Repositories liegen. Es sollte alle notwendigen Anweisungen zum Erstellen und Ausführen der Anwendung enthalten.
EXPOSE-Parameter angeben, damit Hostman erkennt, auf welchem Port Nginx lauschen soll. Ist EXPOSE nicht gesetzt, wird standardmäßig der Port 8080 verwendet.Beispiel:
FROM python:3.6
MAINTAINER Name Name "mail@mail.com"
COPY . /app
WORKDIR /app
RUN pip install -r requirements.txt
ENTRYPOINT ["python"]
CMD ["app.py"]
EXPOSE 3478
Sie können Umgebungsvariablen entweder direkt im Dockerfile oder im Hostman-Dashboard beim Erstellen einer neuen App definieren.
Wählen Sie den Tab „Dockerfile“.

Wählen Sie das Repository mit Ihrer Anwendung aus. Das Dockerfile muss sich im Stammverzeichnis befinden.
Sie können ein Repository verbinden:
Über Ihr GitHub-, GitLab- oder Bitbucket-Konto. Klicken Sie auf den Plattformnamen, melden Sie sich an und wählen Sie das gewünschte Repository aus. Wenn Sie bereits angemeldet sind, zeigt Hostman sofort die verfügbaren Repositories.
Per URL, indem Sie einen Link zu einem Repository auf einer beliebigen Plattform angeben. Klicken Sie auf „Repository per URL verbinden“ und geben Sie die Git-URL ein. Ist das Repository privat, geben Sie zusätzlich die Zugangsdaten ein.
Mehr über das Verbinden von Repositories erfahren Sie hier.
Wählen Sie den Branch aus, der deployed werden soll.
Standardmäßig ist die Option „Build mit dem letzten ausgeführten Commit“ aktiviert. In diesem Fall wird der letzte Commit deployed und zukünftige Commits werden automatisch übernommen. Sie können die automatische Bereitstellung bei Bedarf deaktivieren.
Wenn Sie einen bestimmten Commit manuell auswählen möchten, deaktivieren Sie diese Option.
Die Anwendung wird auf einem eigenen Cloud-Server betrieben. Wählen Sie die gewünschte Region und die Konfiguration des Servers.
Sie können den Server später jederzeit upgraden – ein Downgrade ist jedoch nicht möglich.
Jetzt können Sie die App einem privaten Netzwerk hinzufügen und die IP-Adresse definieren, die sie verwenden soll.
Beachten Sie, dass das private Netzwerk nach dem Deployment nicht mehr geändert werden kann.

Die App-Plattform liest die im Dockerfile definierten Parameter und baut die Anwendung entsprechend auf.
Falls notwendig, können Sie an dieser Stelle Variablen setzen. Sind sie bereits im Dockerfile definiert, ist dies nicht erforderlich.
Diese Einstellungen sowie Branch und Commit können Sie später ändern und das Deployment neu starten.
Hier können Sie den Namen und einen Kommentar zur App festlegen, die im Hostman-Dashboard angezeigt werden. Sie können auch ein Projekt auswählen, dem die App zugewiesen wird.
Diese Einstellungen lassen sich auch nachträglich ändern.
Klicken Sie auf „Deploy starten“. Nach Beginn sehen Sie das Deployment-Protokoll im Tab „Deploy“.
Das Protokoll enthält alle nötigen Informationen zur Fehlerbehebung. Bei einem Fehler – z. B. durch Codeprobleme – wird eine entsprechende Meldung mit Fehlerursache angezeigt.
Beim ersten Deployment kann die Serverinstallation etwas Zeit in Anspruch nehmen. Nach Abschluss wird der Status der Anwendung aktualisiert und Sie erhalten eine Bestätigung im Log.
Fertig!
Die IP-Adresse und die technische Domain Ihrer Anwendung finden Sie im Tab „Dashboard“. Um Ihre eigene Domain zu verknüpfen, folgen Sie dieser Anleitung.
Die Anwendung läuft auf den Ports 80 und 443.
In Zukunft überwacht die App-Plattform das Repository und führt bei aktivierter Autodeploy-Option automatisch ein neues Deployment bei Änderungen durch.